Unsere USA-Reise vom 20.12.2013 bis 19.01.2014


Am Freitag den 20.12.2013 starteten wir um 6.30 Uhr vom Nürnberger Flughafen nach Los Angeles. Durch die Zwischenstops in Paris und Seattle und einer kleinen Verspätung kamen wir um 21 Uhr nach insgesamt 23,5 Stunden in LA an, wo wir dann am Schalter für verlorenes Reisegepäck von Julias Schwester Regina aufgespürt wurden. Mit Regina und ihrem Mann Ole fuhren wir dann nach Camarillo, ca. 80 km von LA entfernt. Die beiden wohnen und arbeiten dort für ca. 1,5 Jahre. Unser Koffer und unser Rucksack wurden dann am nächsten Tag nachgeliefert.


Anflug auf Los Angeles


Auch in den USA ist Weihnachtsstimmung. Die sieht aber manchmal etwas anders aus, wie z. B. in der Waverly Street in Camarillo, wo sich die Nachbarn gegenseitig mit der weihnachtlichen Gestaltung der Vorgärten übertrumpfen. Vor ein paar Jahren wurde daraus sogar ein richtiger Wettbewerb mit Preisvergabe. Die meisten anderen Interessierten fahren dann mit ihren Autos und Pick-Ups im Schneckentempo die Straße rauf und runter und schauen sich alles gemütlich an. Wir sind gelaufen und es war schon ein bischen frisch für kalifornische Verhältnisse, abends mit Jacke!


Regina, Julia und Ole




Weihnachtsdeko in der Waverly Street


Am Sonntag, den 22.12.2013 wurden wir von den beiden zu einem Ausflug zu den Channel Islands eingeladen. Die Inselgruppe ist ein Nationalpark und liegt im Pazifik vor der Westküste. Die Inseln sind in ca. 1 Stunde Bootsfahrt von Oxnard aus zu erreichen.

 





Das Wetter in Südkalifornien ist sommerlich warm bei ca. 20 bis 25 Grad. Wir waren kurz am Strand bei Ventura. Nachmittags besuchten wir den Gottesdienst der Community Church, mit Krippenspiel, Gesang, Tanz, Predigt und "lebendigem" Jesuskind. Eine Kirche wie ein Kino mit Klappsesseln, Bühne und Leinwand. Am Abend grillten wir ein Tri-Tip-Steak.






Den ersten Weihnachtsfeiertag, der in den USA als einziger ein Feiertag ist, verbrachten wir in Hollywood. 




Wir bekamen am 20.12.2013 unser Mietauto und fuhren am Pacific Coast Highway nach San Francisco. 



Angehende Surfer im kalten Pazifik



Bay Bridge in SF



Golden Gate Bridge von unserem Übernachtungsplatz aus gesehen


San Franciscos Männer


Cable Car



Lombard Street



Sonnenaufgang


Unser nächstes Ziel war das atemberaubende Yosemite Valley mit 1000 Meter hohen, senkrechten Granitfelsen und über 1500 Jahre alten Mammutbäumen.


vorne links der El Capitan und im Hintergrund der Half Dome


Julia vor dem California Tunnel Tree



Da alle Pässe über die Sierra Nevada gesperrt waren, mußten wir den 180-km-Umweg über Lake Tahoe nehmen. Bodie ist eine sogenannte Geisterstadt, die als National Monument erhalten wird. Durch die sehr geringe Luftfeuchtigkeit sind die aus der Goldgräberzeit stammenden Gebäude noch relativ gut erhalten geblieben. Es sind sogar noch viele Einrichtungsgegenstände vorhanden.


Die Geisterstadt Bodie

Der Mono Lake ist mit 150 km² der größte Vulkansee und man kann am Ufer meterhohe Verkrustungen bewundern. Diese sind am Seegrund entstanden und durch den fallenden Wasserspiegel durch Ableitung der Frischwasserzuflüsse, z. B. für Los Angeles, jetzt sichtbar.


Mono Lake


Nachdem einige andere Natrusehenswürdigkeiten im Winter leider geschlossen waren, sind wir über die Alabama Hills in das Death Valley und den Red Rock Canyon nach Las Vegas weitergereist.


Naturbrücke in den Alabama Hills 



Amerikanische Camper mit Pick-Up, Sattel-Wohn-Auflieger und dahinter noch ein angehängter PKW


Nun ging es ins Tal des Todes, Death Valley. 


Straße zum Death Valley



Der tiefste Punkt der USA heißt Badwater und liegt 86 Meter unter dem Meeresspiegel.



Vom Aussichtspunkt Dantes View hat man den Blick sowohl zum tiefsten als auch zum höchsten Punkt der kontinentalen USA (ohne Alaska) Mount Witney



Sicht vom Zabirske Point



Wohnmobil im Mittelalter-Look mit Zugbrücke


Unser nächster großer Halt war in der Wüstenmetropole Las Vegas. Es ist überwältigend, mitten in lebensfeindlicher Umgebung plötzlich in eine so schrille und bunte Millionenstadt einzutauchen. Die Hotels mit Casinos übertrumpfen sich gegenseitig mit Attraktionen. Einige der Anlagen sind haben über eine Milliarde Dollar gekostet. 






Im Hotel Venetian kann man mit venezianischen Gondeln inclusive Gondoliere durch die Kanäle fahren.



Glück gehabt: nichts verloren weil nichts reingeworfen



Wasserballett mit Musik am Bellagio

 

Unser Campingplatz fast direkt am "Strip" mit Pool. Im Hintergrund der Stratosphere-Tower




Der Vergnügungsturm Stratosphere-Tower ist 350 m hoch



Las Vegas Beatles-Show



Im Hofbräuhaus Las Vegas gabs eine gute Brezn mit Obatzdn



Singanleitung mit Übersetzung



Besonderes


Wir gönnten uns einen Flug über den 2 Milliarden Jahre alten Grand Canyon, was sehr überwältigend war.




Der Hoover-Damm sorgt für Wasser und Strom für Las Vegas





Unser Mietwagen leistet uns treue Dienste. Im Jucy haben wir jetzt jede Nacht geschlafen.




Unsere Fahrt führt uns in Valley of Fire, in dem die Natur eine bunte Sandsteinwelt erschaffen hat.




Unser nächster Stop war am Zion Nationalpark, eine von hohen, bunten Sandsteinwänden umrahmten Oase.




Bisonherde und Kleinstadt auf dem Weg in den Bryce Canyon




Im Bryce Canyon kann man viele Sandsteintürme sehen.



Mittagessen am Canyonrand




Ein Naturbogen, die Hickman Bridge



Im Goblin Valley stehen viele kleine verwitterte Sandsteinfiguren, die mit viel Phantasie aussehen wie Zwerge.



Der Little-White-Horse Canyon ist an manchen Stellen so eng, dass man sich anlehnen muss um durchzukommen.



Der Colorado River hat sich tief in die Landschaft eingeschliffenen und mit seinen Nebenflüssen ein ganzes Netz an tiefen Schluchten geschaffen.


Blick vom Dead Horse Point



Im Arches Nationalpark im Süden des Bundesstaates Utah stehen über 2000 natürliche Steinbögen. 


Dubble Arch



Landscape Arch



Delicate Arch



Aber am besten sind immer noch die Gummibärchen


Nicht weit entfernt liegt der Canyonlands Nationalpark, dort ist der Zusammenfluß von Colorado und Green River. Vom Aussichtspunkt der Isle in the Sky hat man einen schönen Ausblick.


Ausblick in 600 m Tiefe



Tankstelle in Utah



Truck mit 3 Anhängern



Nochmal in Las Vegas: Tolles Aquarium im Hotel Mandalay Bay



Touristisch aufgeputzte Goldgräber-Geisterstadt Calico



Geigenspielerin am Strand von Venice



Am Samstag 18.01.2014 ging es dann nach 4 Wochen Sonnenschein wieder zurück. Leider wurde unser Flug von Paris nach Nürnberg gestrichen, so dass wir erst 5 Stunden später um 20.00 Uhr ankamen.
Es war eine sehr beeindruckende Reise. Vor allem die uralten Landschaften, die halb so alt sind wie unsere Erde, sind einzigartig.

Wir bedanken uns für die wunderschönen Tage bei Regina und Ole.